Hörstein Areal Grundschule, Alzenau Villa Meßmer

15. Juli 2013

Hörstein, Areal jetzige Grundschule, Feuerwehrhaus, ehemaliges Rathaus und Schulturnhalle

Nach dem Neubau der Hörsteiner Grundschule auf dem jetzigen Pausenhof (Park) und dem Umzug der Hörsteiner Feuerwehr in ihr neues (größeres) Domizil in der Gerichtsplatzstraße (ggü. REWE-Markt) kann das gesamte Gelände neuen Nutzungen zugeführt werden. Da mittelfristig auch geplant ist, auch die  Schulturnhalle neben der neuen Schule zu errichten, und ebenso über einen Abriss des ehemaligen Hörsteiern Rathauses nachgedacht wird, da sich eine energetische Sanierung hier wohl nicht mehr rechnen wird, wurde auch dieses Areal in einen neuaufgestellten Bebauungsplan einbezogen. Der Gesamtbereich (incl. neue Schule) beträgt 20.000 qm und wird begrenzt von der Eichelsbacherstr., Im Setzling, Hohe-Mark-Str. und Am Kraßberg. Im Sinne einer Nachverdichtung sollen hier mittelfristig Wohnbauflächen entstehen. Ein Verkauf der Grundstücke könnte einen Teil des Schulneubaus gegenfinanzieren. Natürlich muss dann auch über eine Umsiedlung der Vereine nachgedacht werden, die Ihr derzeitiges Domizil in der Schulturnhalle oder im ehemaligen Rathaus haben. Es wurden auch Stimmen laut, möglicherweise einen Teil der jetzigen Schule stehen zu lassen und für Vereine zu nutzen. Hier ist aber das letze Wort noch nicht gesprochen.

Alzenau, Garten der Villa Meßmer

Im Haushaltsplan 2013 sind 300.000 € für die Umgestaltung des Gartens der Villa Meßmer eingestellt. Im März 2013 wurde uns im Stadtrat eine Neuplanung mit Rundweg, Teich und Weinreben im Zentrum und hohe Treppenanlage zur Villa für insgesamt 385.000 € vorgestellt. Das Gelände befindet sich im Eigentum der katholischen Kirchengemeinde Alzenau, mit der die Stadt einen Pachtvertrag über 30 Jahre bis 2042 abgeschlossen hat. Ich habe gegen die Durchführung der Maßnahme zu diesem Preis gestimmt, weil für mich die beschlossenen 300.000 € die absolute Obergrenze darstellen. Desweiteren habe ich mich entschieden gegen die Einbeziehung der oberen Terrassen direkt neben der Villa (zusätzliche Kosten ca. 53.000 €) ausgesprochen, weil ich nicht meine, dass es die Aufgabe der Stadt ist, Räumlichkeiten für  eine private Gaststätte bereitzustellen. Die Maßnahme ist zu 60 % durch den Freistaat Bayern förderfähig. Das bedeutet aber nicht, dass der Freistaat 60 % der Kosten trägt, sondern nur 60 % der förderfähigen Kosten! Leider konnte ich mich bei der Abstimmung aber nicht durchsetzen.

Wasserlos, ehemaliges STEWA-Gelände

Der Eigentümer hat beantragt, das ehemalige STEWA-Gelände zwischen Bezirksstraße und Auerpfad in Wasserlos, das bislang als Gewerbegebiet ausgewiesen war,  einer Wohnbebauung zuführen zu dürfen. Im Sinne einer Nachverdichtung habe ich natürlich zugestimmt! Der Antrag wurde in der Stadtratssitzung vom 4.7.13 einstimmig angenommen.

Städtebaufördermaßnahmen für alle Durchgangsstraßen in allen Stadtteilen

Für Neugestaltung der Fassade, Dämmung etc. der Häuser an allen Durchgangstraßen können bis zu maximal 8.000 € aus dem städtischen Förderprogramm als Zuschuss gewährt werden. Ansprechpartner Bauabteilung H. Heimrich (Tel. 502-151) oder Fr. Pfannmüller (Tel. 502-138). Auch die Sparkasse und die VR-Bank stellen dafür günstige Kredite zur Verfügung.


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