Waldbegang FDP-Fraktion

31. Mai 2013

Die FDP-Fraktion des Alzenauer Stadtrats traf sich im Waldgebiet nördlich des Spessartgymnasiums, um über die Fortschreibung des Flächennutzungsplans (FNP) und die dazu eingegangenen Einwendungen aus der Bevölkerung zu diskutieren.

Die Fortschreibung des FNP befindet sich derzeit in einem relativ frühen Stadium, in dem zunächst nur Baulandflächen angedacht werden, die eventuell in den nächsten 20 Jahren als möglich erachtet werden. Deshalb waren die Liberalen überrascht von der heftigen Reaktion der Bevölkerung im Frühjahr dieses Jahres. Stadträtin Jeanette Kaltenhauser bekräftigte, dass auch ein fertiger FNP verwaltungstechnisch immer nur einen Rahmen für langjährige weitere Schritte wie die Aufstellung eines Bebauungsplanes darstellt. Für diesen wiederum müssen etliche Behörden und Verbände gehört werden. Nicht zuletzt sind dann auch wieder Einflussmöglichkeiten für Bürger vorgesehen.

Die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und des Naturschutzes sowie die Anregungen aus der Bevölkerung erfordern weiterhin eine maßvolle Abwägung aller Interessen im Hinblick auf mögliche Ziele der Stadtentwicklung. Eine Nachverdichtung bereits vorhandener Baufenster hat für die FDP stets Vorrang gegenüber der Ausweisung neuer Baugebiete. Deshalb sehen die Alzenauer Liberalen momentan keinerlei Druck für eine sofortige Umsetzung und Verfolgung des Ausweises neuer Baugebiete.

„Als Liberale nehmen wir die Meinung der Bürger sehr ernst. Sie entspringt dem liberalen Idealbild des mündigen Bürgers,“ betonte Stadtrat Dr. Rolf Ringert. „Demokratie heißt nicht nur alle vier Jahre zum Wählen zu gehen, sondern äußert sich auch über Bürgeraktionen bis hin zum Bürgerbegehren,“ erläuterte Stadträtin Jeanette Kaltenhauser.

 

Die Freiheit über verschiedene Alternativen nachzudenken, wolle sich die FDP aber nicht nehmen lassen, und gegen weiteren Erkenntnisgewinn im Laufe des Verfahrens werde man sich nicht sperren. 


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