Verkehrsberuhigung Alzenau Gymnasium (12. Oktober 2011) - Bürgergespräch

12. Oktober 2011

FDP-Bürgergespräch zur Verkehrsberuhigung im Bereich Gymnasium

Zu einem Gespräch mit Anwohnern der Alzenauer Brentanostraße im Bereich Gymnasium trafen sich die Alzenauer FDP-Stadträte Jeanette Kaltenhauser und Dr. Rolf Ringert. Nachdem der Stadtrat in seiner Juli-Sitzung gegen die Stimmen der beiden liberalen Stadträte beschlossen hatte, das vom Verkehrsplaner als „Variante 6“ vorgeschlagene Verkehrskonzept Alzenau-Elze umzusetzen, regte sich der Widerstand unter den Anliegern des oberen Teils der Brentanostraße. „Ich hätte nie gedacht, dass Einbahnstraßen-Regelungen in der Rodenbacher und Dieselstraße zu solch massiven Fahrbahnumgestaltungen im Bereich Gymnasium führen könnten“, wunderte sich Anwohnerin Astrid Heinz. Um einen möglichen Ausweichverkehr durch das Wingert-Wohngebiet zu erschweren, soll die Straße vor der Schule laut Planer verkehrsberuhigt und damit für den Durchgangsverkehr unattraktiv gestaltet werden. Die geplanten Maßnahmen sehen an dieser Stelle neben einer Tempo-20-Regelung  eine Aufteilung der beiden Richtungsfahrbahnen vor sowie eine Verschiebung der direkt vor den Häusern befindlichen Parkplätze auf die Mitte der jetzigen Fahrbahn. Dort sollen sie laut Planer „bewusst zur Minderung der Durchfahrtgeschwindigkeit angeordnet“ werden.  Die Anwohner indes zeigten sich wenig begeistert, dass die Durchfahrtstraße gemäß der beschlossenen Planung näher an ihre Wohnhäuser heranrückt und hatten sich mit einem Schreiben an alle Stadträte gewandt. Derzeit  seien sie zumindest ein bisschen durch die Parkreihe und die Begrünung von den Zu- und Abfahrtsströmen der Schule geschützt. Die Hausbesitzer sorgen sich auch um eine Verlegung der Bushaltestelle und Andienmöglichkeiten für den Lieferverkehr zum Gymnasium.

Stadträtin Jeanette Kaltenhauser erklärte, dass die Bürger bei ihr „offene Türen einrennen“ würden, denn sie habe bereits in der Stadtratssitzung vor der Abstimmung auf viele dieser Probleme hingewiesen. Die Liberalen hatten gefordert, vor der Festlegung der Planung auf eine Variante erst Klärungsgespräche mit Anwohnern, Schulleitung, Eltern, Busunternehmen und nicht zuletzt den Straßennutzern zu führen und hatten daher dem Konzept ihre Zustimmung verweigert. Nun gelte es erst recht, die Anliegen der Bürger ernst zu nehmen sowie Informationsgespräche und Bürgerversammlungen einzufordern, bevor dauerhafte Umbaumaßnahmen vorgenommen werden.

Die Alzenauer FDP-Stadträte Dr. Rolf Ringert (3.v.r.) und Jeanette Kaltenhauser (4.v.r.) im Gespräch mit Anwohnern der Alzenauer Brentanostraße gegenüber dem Gymnasium.

 


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