Ortsbegehung Kälberau und Bürgerstammtisch zur Situation Jugendlicher in den Stadtteilen 29. Juni 2011

30. Juni 2011

Mehrere interessierte Bürger fanden sich zur Ortsbegehung des Kälberauer Jugendraumes neben der Alten Schule mit Bürgermeisterkandidatin Jeanette Kaltenhauser sowie anschließender Diskussion um die Anliegen Jugendlicher in den Stadtteilen und insbesondere in Kälberau ein.

Eine Bestandsaufnahme ergab, dass seit dem Erwerb des leer stehenden ehemaligen Bankgebäudes durch die Stadt Alzenau im Frühjahr 2009 vor allem die Kälberauer Ministranten diesen Raum ausgiebig nutzten. Da die damaligen Gruppenleiter bedingt durch schulische und berufliche Veränderungen ihre Funktion inzwischen aufgaben, „schlief“ die Nutzung der städtischen Immobilie langsam „ein“.

Die anwesenden Jugendlichen berichteten, dass nach wie vor Interesse an einem Jugendtreff in Kälberau bestünde. Auch eine Kälberauer Kinderband würde gerne stundenweise die Räumlichkeiten nutzen, da deren Proben bislang im Privathaus des erwachsenen Bandleaders stattfänden. Die anwesenden Eltern wünschten sich feste Öffnungszeiten (etwa 1-2 Mal pro Woche) mit festen Angeboten.

Jeanette Kaltenhauser begrüßte das Engagement einiger Elternteile, die sich spontan für einzelne Aktionen zur Verfügung stellten. Sicherlich sei auch eine Trennung einzelner Altersstufen sinnvoll. Die Bürgermeisterkandidatin hob hervor, dass die Koordination der verschiedenen Nutzungsinteressenten durch die Stadtverwaltung erfolgen müsse. Die pädagogisch ausgebildeten städtischen Jugendpfleger könnten ein Konzept erarbeiten und kompetent begleiten.

Die Idee einer Mutter, den Raum schon für ein Angebot im Rahmen der diesjährigen Ferienspiele zu nutzen, fand bei Kaltenhauser großen Anklang. Einig waren sich die Teilnehmer, dass als nächster Schritt zu einem Koordinierungstreffen aller Interessenten seitens der Stadt eingeladen werden sollte. Da sie selbst Mutter zweier Jugendlicher ist, sieht Kaltenhauser die Notwendigkeit neben einem zentralen Jugendzentrum in Alzenau auch dezentral Treffpunkte für die Jugendlichen in den Stadtteilen vorzuhalten, soweit dies räumlich möglich sei. Ein Anfang sei mit den Jugendräumen in Albstadt und Kälberau gemacht worden.


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