Bürgerstammtisch Alzenau 21. Juni 2011

22. Juni 2011

Beim Bürgerstammtisch war die Landesgartenschau 2015 ein Schwerpunkt. Kaltenhauser wies dabei auf die enormen Entwicklungs-Chancen für den Tourismus der Stadt und der Region, aber auch das Marketing der Stadt hin, die sich durch diese landesweit beachtete Veranstaltung für Alzenau böten. Nicht nur die örtlichen Hotels und Gaststätten könnten hiervon profitieren, sondern alle Gewerbebetriebe und viele Vereine. Es dürfe aber kein Groß-Event in Alzenau ohne Einbeziehung der Alzenauer Bürger sein. Bei ihren eigenen Gästeführungen hat Kaltenhauser ein erhebliches Nachfrage-Potential ausgemacht, das noch nicht ansatzweise ausgeschöpft sei. Der Aufbau einer lokalen Gruppe von Gästeführern im Zusammenhang mit der Landesgartenschau müsse voran getrieben werden mit dem Ziel, auch danach noch Führungen anzubieten, etwa zu bestimmten Themen, in Gewandung, als Rollenspiel, in Fremdsprachen, in den Weinbergen oder auch mit kulinarischem Schwerpunkt unter Einbeziehung des lokalen Nahrungsmittelgewerbes. „Alzenau ist eine Stadt mit vielen Talenten, die es zu wecken und zu fördern gilt“, betonte die Bürgermeisterkandidatin.

Aber auch die kürzlich eingeführte Tempo-30-Regelung auf Alzenaus Durchfahrtsstraßen kam wieder zur Sprache. Kaltenhauser erklärte dazu, dass sie sich dafür einsetze, die derzeitige durchgängige Geschwindigkeitsbeschränkung in allen Ortsdurchgangstraßen zwischen Hörstein und Michelbach noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Ziel müsse kein Tempo 30 „mit der Gießkanne“ sein, sondern an ausgewählten Gefahren- und Engstellen. Wichtig ist der Stadträtin, die Diskussion weg von den Emotionen wieder zurück zu einer sachlichen Debatte zu führen. „Wir können kein Verkehrskonzept gegen den Willen der Bevölkerung verwirklichen, sondern nur Hand in Hand mit den Bürgern – und zwar mit allen Bürgern!“ schloss Kaltenhauser.


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